Schützenmattschulhaus setzt Zeichen

17.11.2011

Für einen Tag blieben die Schulbücher unter der Schulbank oder im Schulranzen verstaut.

Traditionsgemäss fand auch dieses Jahr am 17. November im Rahmen der Suchtprävention der Projekttag „Zeichen setzen“ an der Sekundarschule Schützenmatt in Rheinfelden statt.

Die acht Klassen aus der 1. bis 4. Sekundarstufe haben zu verschiedenen Oberthemen kleine Projekte in Angriff genommen oder speziellen Aufträgen bearbeitet.

Bei der „Inbetriebnahme des Lebensraumes“ haben die1. Sekundarklassen im benachbarten Wald verschiedene Aktivitäten durchgeführt. Spiele, wo der Teamgeist im Zentrum stand oder Anfertigungen im Sinne von „Land-Art“. Dazwischen wurde auch gemeinsam zu Mittag gegessen, um das Gruppengefühl nochmals zu stärken.

„Lust und Frust“ hiess es in den 2. Sekundarklassen. Mit einem Betrag von CH 7.- pro Gruppe mussten sie ein Mittagessen einkaufen, um es dann im Wald in einem Kochkessel über dem Feuer zuzubereiten. Nicht ganz einfach, wenn man Mühe hat, ein Feuer zu entfachen und der Magen gleichzeitig knurrt.Der spätere OL im Wald barg natürlich auch einige Überraschungen in sich – es wurde absichtlicht ein Posten nicht abgesteckt. Damit sollte die Frustrationstoleranz auf die Probe gestellt werden.

Die 3. Sekundarschulklassen begaben sich nach Wenslingen (BL). In der Bruderlochhöhle stellten die Schüler und Schülerinnen ihren Mut unter Beweis, indem sie sich durch stockdunkle Höhlengänge zwängten. Mut brauchte es auch für den Kletterposten an der Steilwand. Die Jugendlichen sollten dabei eine „Grenzerfahrung“ durchleben.

Die 4. Klassen richteten zum Thema „Stärken und Schwächen“ das Augenmerk vor allem auf ihre Stärken: Es wurde gesungen, musiziert, gekocht, gezeichnet, fotografiert oder getextet. Herausgekommen sind verschiedene Fotoromane, die Verköstigung der ganzen Truppe zum Mittagessen und als Höhepunkt eine musikalische Darbietung in der Aula mit der Performance aktueller Hits der Musikarbeitsgruppe.


Lanfranco Angelini

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