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Der Besuch der 2. Sek Magden im Centre Dürrenmatt Neuchâtel

Der Besuch der 2. Sek Magden im Centre Dürrenmatt Neuchâtel

Der Auftrag war klar: Literaturworkshop im CDN! Nach einem Aufenthalt in einer kleinen Stadt brachte uns die SBB ohne Panne durch Tunnel und ein Labyrinth von Gleisen über Durcheinandertal nach Neuchâtel ins Centre Dürrenmatt.
Welcher Mensch steckte wohl hinter dem Schriftsteller und Theatermann, dessen Werke weltweit übersetzt und verfilmt wurden?
Wir wurden von Anfang an den Verdacht nicht los, dass es für Dürrenmatt mehr gab als nur Justiz, Politik, Philosophie und Naturwissenschaft. Deshalb gaben wir breitwillig das Versprechen ab nachzusehen, wo der Hund begraben liegt.
Dürri, wie er sich selbst gerne nannte, war auch Maler und Zeichner, das haben wir in einem Workshop genauer untersucht, denn im CDN sind seine Bilder und Grafiken ausgestellt und laden zum philosophieren ein.
Wir hatten ‚Der Richter und sein Henker’ als Buch und Film studiert und wussten aus den Papieren eines Wärters genau, dass Dürrenmatt sicher kein Physiker war.
In verschiedenen Gruppenarbeiten lernten wir: Mister X macht Ferien. Denn der Pensionierte muss sich vom Besuch der alten Dame erholen, dabei hatte sich der Blinde eine klare Frist von einer Woche gesetzt.
Viele Bilder erschienen und düster, beschäftigten sich mit dem Weltall, dem Krieg und dem Weltuntergang. Dabei fiel uns noch die Annonce auf ‚Grieche sucht Griechin’ – wer kann da helfen?
Das CDN wurde von Mario Botta erbaut, dem bekannten Tessiner Architekten. Eine Art Turmbau verbindet das Museum meisterhaft mit dem ehemaligen Wohnhaus. Von der Terrasse  hat man einen wunderbaren Blick auf den Bieler See und – wenn es das Wetter zulässt – auf die Alpen. Es steht geschrieben, dass Botta mit Dürrenmatt, dem Sohn eines Pfarrers, befreundet war.
Jetzt wissen wir mehr und sind tief beeindruckt, wie Romolus der Grosse!

(Na, alle Werke Dürrenmatts im Text entdeckt?)  ;-)

 

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